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Artikel getaggt mit Buddhistisches Waldkloster

Neue Kutis bei Waldkloster Metta Vihara geplant

Acht neue Kutis jetzt ausführungsreif

Seit im Waldkloster Metta Vihara im Allgäu drei Mönche leben und während der traditionellen Regenzeit zum zweiten Mal bereits sechs, hat auch das Interesse der Laien an Retreat-Möglichkeiten im idyllisch und abgelegenen Waldkloster weiter zugenommen.

Das Kloster soll darum ausgebaut werden, sodass weitere Ordinierte eine ständige Bleibe und Laien ein verbessertes Angebot für „Kloster auf Zeit“ finden können. Wegen Platzknappheit stehen derzeit für Laien oft nur Doppel- oder Dreierzimmer zur Verfügung, was für einen Rückzug nicht immer ideal ist. Zudem gibt es für Frauen bisher noch keine Wohnmöglichkeit außerhalb des Haupthauses, in der sie ganz für sich praktizieren können. Es sind acht Kutis geplant. Kutis sind Hütten, die bescheiden eingerichtet sind und an abgeschiedenen Orten stehen, um Ordinierten und Laien die Möglichkeit zu geben, sich zurückzuziehen und in Stille zu meditieren.

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Zum zweiten Mal: Kathina-Feier im Waldkloster Metta Vihara

Kathina IZum zweiten Mal haben im Waldkloster Metta Vihara sechs Mönche gemeinsam die traditionelle Regenzeit (Vassa vom 07. Juli bis 04. Oktober) verbracht. Eine wahrhaft internationale Mönchs-Gemeinschaft kam zu diesem dreimonatigen Rückzug in der Metta Vihara zusammen: die Bhante U Jagara (Kanada), Anuruddha (Norddeutschland), Amatananda (Thailand), Nyanabodhi (Bayern), Sambodhi (Tschechien) und Kaccayana (Schweiz). Das Fest der Kathina markierte das Ende dieser besonders intensiven Übungszeit. Unterstützerinnen haben sich spontan bereit erklärt, die traditionelle Kathina-Robe zu spenden. Diese wurde von der Sangha diesmal an Bhante Anuruddha übergeben, der dann die Kathina ausbreitete.

Kathina IIDer Abt des Klosters, Bhante Nyanabodhi, sprach über „das ideale Zusammenleben“ und betonte, dass Rückzug in die Abgeschiedenheit und Hinwendung zur Gemeinschaft im Gleichgewicht sein müssten. U Jagara sprach über die Bedeutung buddhistischer Klöster für den Westen und dass es hier ebenso wie in Asien letztlich um das Kloster, die Verweilungsstätte, im eigenen Herzen gehe. Im Gespräch mit den Gästen schilderten die Mönche anschließend ihre Erfahrungen während der Vassa. „Untrennbar vermischt wie Milch und Wasser“ sei diese Sangha – so beschrieb eine Besucherin ihren Eindruck mit einem Buddha-Zitat.

Kathina IIIBis auf den letzten Platz gefüllt war die Meditationshalle, obwohl draußen das Allgäuer Herbstwetter das genaue Gegenteil von dem veranstaltete, was diese Feier eigentlich sein soll: der Abschluss der Regenzeit! Sei’s drum. Als die Bhikkhus gegen Mittag zur Almosenrunde ums Haus zogen und die Festgäste ihnen Löffel für Löffel Reis in die Bettelschale füllten, fast so, wie es vor langen Zeiten in Indien Sitte war, da brach die Sonne sich doch einen Weg durch die Regenwolkenmassen und wärmte die MettaVihara-Familie; denn das scheint mehr und mehr der Charakter dieses Festes zu werden – ein Familientreffen. „Es ist, wie wenn ich nach Hause komme“, meinte ein Familienvater und häufiger Gast des Klosters. Frau und Tochter, die zum ersten Mal hier waren, protestierten nicht …

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Einladung zur Kathina-Feier in der Metta Vihara am 11. Oktober

 

Zum Abschluss der Regenklausur:

 

Einladung zur Kathina-Feier in der Metta Vihara

 

Programm vom Sonntag, den 11. Oktober 2009

 

10.00 – Begrüßung, Gemeinsames Chanting, Zufluchtnahme, Sila    

10.30 – Das ideale Zusammenleben, Vortrag von Bhante Nyanabodhi

11.15 – Übergabe der Kathina-Robe, Anumodana

11.45 – Almosenrunde der Ordinierten

12.00 – Mittagessen und Pause

13.30 – Eindrücke von der Regenzeit im Kloster, informelles Gespräch mit den Mönchen

14.30 – Meditation

15.15 – Buddhist Monasteries for the West? Vortrag von Bhante U Jagara

16.00 – Ausklang mit Getränken – Wie die Buddha-Reliquie nach Buchenberg kam, Reisebilder von Bhante Kaccayana

Ab 18.45 – Für Unermüdliche: Teilnahme an der alltäglichen Abend-Meditation und Chanting der Klostergemeinschaft. Anschließend evtl. kleine Lichterprozession        

 

Zum zweiten Mal haben in der Metta Vihara sechs Mönche gemeinsam die traditionelle Regenzeit (Vassa vom 07. Juli bis 04. Oktober) verbracht. Das Fest der Kathina markiert das Ende dieser besonders intensiven Übungszeit. Unterstützerinnen haben sich spontan bereit erklärt, die traditionelle Kathina-Robe zu spenden. Das wollen wir gemeinsam feiern. Die Gäste haben auf Wunsch auch die Möglichkeit, andere Bedarfsgegenstände, Lebensmittel und Dana für den Unterhalt des Klosters darzubringen. Die Kathina-Feier ist auch eine Gelegenheit für die Mönche, sich für die Freigiebigkeit der Laien zu bedanken und sie zu erwidern, indem sie sich mit intensiver Praxis der Gastfreundschaft, der Gaben und des Respekts als würdig erweisen.

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20-jähriges Jubiläum des Buddha-Hauses

Festlich geschmückter Garten mit Stupa am Buddha-HausAls das Buddha-Haus vor 20 Jahren aufgrund der Initiative der Ehrw. Ayya Khema Bhikkhuni eröffnet wurde, konnte noch niemand ahnen, wie sich dieses Landzentrum entwickeln würde. Heute gehören zu diesem Zentrum nicht nur ein stabiler Verein, sondern auch das Waldkloster Metta Vihara, die beiden Stadtzentren in München und Stuttgart sowie der Jhana Verlag. Dieses 20-jährige Jubiläum des Buddha-Hauses wurde am 9. / 10. Mai gebührend gefeiert. Nach einer feierlichen Einstimmung durch das gekonnte Spiel von Alphornbläsern dankte Bhante Nyanabodhi, der Nachfolger von Ayya Khema, der spirituelle Leiter des Buddha-Haus-Projektes und der Abt des Waldklosters Metta Vihara, in seiner Ansprache den zahlreichen Helfern, die zu dem langen und erfolgreichen Bestehen mit beigetragen haben. Er überreichte ihnen einen neuen Bildband des Jhana Verlages mit Fotos und Aussprüchen von Ayya Khema.

P1000165_blogNach dem Mittagessen im bunt geschmückten Garten ging es mit den offiziellen Reden weiter. Sowohl der erste als auch der zweite Bürgermeister lobten die gute Nachbarschaft, und sie freuen sich über die Bereicherung für die Gemeinde. In den weiteren Ansprachen wurde viel über die Begegnung mit Ayya Khema berichtet und wie sich diese auf das gesamte Leben ausgewirkt hat. Nach einer kurzen Pause am Nachmittag ging es mit einer Powerpoint-Präsentation weiter, in der in ausdrucksstarken Bildern die Geschichte des Buddha-Hauses aufgezeigt wurde. Eine Theateraufführung sowie das Singen spiritueller Lieder mit instrumentaler Begleitung sorgten für eine Auflockerung des Programms. Danach gab es am Abend zu Ehren von Vesakh eine Lichterzeremonie an der Stupa. Am nächsten Tag erzählten langjährige am Projekt Beteiligte persönliche Anekdoten von Erlebnissen im Buddha-Haus und mit Ayya Khema. An beiden Tagen war nicht nur das Wetter vorbildlich, sondern es herrschte auch eine harmonische Stimmung unter den zahlreichen Gästen, die von nah und fern angereist kamen, sodass die Feier ein sehr gelungenes Ereignis war.

BH_20 Jahre_blog

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