Christopher Titmuss
Angst verlieren – Freiheit finden
Sinnlose Tragödien aus spiritueller Sicht
Brosch., 200Seiten
€ 14,90 [D]
ISBN 978-3-86547-008-9
Tushita Verlag, Edition Buddha Direkt 2010
Dieses zeitlose Buch spricht all jene an, die von Leid und Trauer betroffen sind. Christopher Titmuss beschreibt, wie Leid die menschliche Psyche beeinflusst und Gefühle der Trauer, Verzweiflung und Wut hervorruft. Die Umstände, die zum Leid geführt haben, stehen häufig nicht unter unserer Kontrolle. Die Leser finden hier wertvolle Vorschläge, um mit Verlust zurechtzukommen und mit Ärger umzugehen. Außerdem lernen sie, wie das Verlangen nach Rache in positive Gefühle und Handlungen transformiert werden kann. Der Autor zeigt Menschen jeden Glaubens, welcher Sinn Altern, Krankheit, Schmerz und Tod innewohnt. Inspirierende Beispiele berichten von Männern und Frauen, wie sie ihre persönlichen Tragödien dazu verwendet haben, um daran zu wachsen und ihre Zukunft zu bereichern.
„Christopher Titmuss weiß, wovon er spricht, denn sein Leben und sein Wirken verkörpern und drücken mit großer Klarheit diesen einfachen, doch mühsamen Weg der Weisheit, des Mitgefühls und der Verwirklichung aus.“ Jon Kabat-Zinn (Autor von „Zur Besinnung kommen“)
Der Engländer CHRISTOPHER TITMUSS war einer der ersten, der ab Mitte der siebziger Jahre die frühbuddhistische Einsichtsmeditation (Vipassana) im Westen bekannt gemacht hat. Er ist heute ein führender Vertreter des engagierten Buddhismus und Autor einiger Bücher über die Praxis des spirituellen Weges im Alltag. Er war Journalist gewesen, bevor er 1970 Theravada-Mönch in Thailand wurde. Dann hat er, wieder Laie, das Meditationszentrum „Gaia House“ in England mitbegründet. In den letzten Jahren hat er neue populäre Projekte ins Leben gerufen und mit aufgebaut. Diese sind eine Ausbildung für erfahrene Praktizierende, ein internationales Mentorenprogramm, Pilgerwanderungen in internationaler Gemeinschaft und die in mehreren Ländern stattfindenden „International Dharma Gatherings“.






Der Abt des Klosters, Bhante Nyanabodhi, sprach über „das ideale Zusammenleben“ und
Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Meditationshalle, obwohl draußen das Allgäuer Herbstwetter das genaue Gegenteil von dem veranstaltete, was diese Feier eigentlich sein soll: der Abschluss der Regenzeit! Sei’s drum. Als die Bhikkhus gegen Mittag zur Almosenrunde ums Haus zogen und die Festgäste ihnen Löffel für Löffel Reis in die Bettelschale füllten, fast so, wie es vor langen Zeiten in Indien Sitte war, da brach die Sonne sich doch einen Weg durch die Regenwolkenmassen und wärmte die MettaVihara-Familie; denn das scheint mehr und mehr der Charakter dieses Festes zu werden – ein Familientreffen. „Es ist, wie wenn ich nach Hause komme“, meinte ein Familienvater und häufiger Gast des Klosters. Frau und Tochter, die zum ersten Mal hier waren, protestierten nicht …