Mākha Puja (วันมาฆบูชา) ist ein buddhistischer Feiertag. Der Buddha hielt an diesem Vollmondtag des “Mākha” genannten Mondmonats vor 1250 versammelten Mönchen die Pātimokkha-Ermahnung (Ovāda-Pātimokkha). Unter den 1250 Mönchen waren 1000 Erleuchtete (Arahants), welche zuvor vom Buddha selbst ordiniert worden waren. Die anderen 250 Mönche waren Jünger der beiden Ältesten Moggallana und Sariputta. Aufgrund des Zusammentreffens so vieler Mönche wird dieser Vollmondtag auch “Sangha-Tag” genannt. Der Mākha Puja Tag bietet die Gelegenheit über die Bedeutung und Kostbarkeit der eigenen Zugehörigkeit zur vierfachen Gemeinschaft (catu parisā), nämlich Mönche, Nonnen, männliche und weibliche Laienanhänger (Upāsaka und Upāsikā), nachzudenken.
Programm
10:00 Zusammenkunft im Kloster
10:30 Rezitation von Dhamma-Versen durch die Mönche und Gedanken zum Ovāda-Pātimokkha
11:20 Essenspende an die Mönche
12:00 Mittagessen für alle Teilnehmer
13:00 Dhammavortrag von AjahnTejobhasa – Thema: Die Bedeutung des Sangha
14:00 Winterwanderung mit Dhamma-Gespräch in den Freisinger Wäldern mit Bhante Gavesako und Thitadhammo
17:00 “Wanderungen zu Waldklöstern in Thailand und Malaysien” Bericht von Bhante Gavesako über seine Studienreise (noch bis 11. Februar)
20:00 Andacht und Meditation (bis 21:00)


Das Weihnachtsfest ist in unserem christlich geprägten Europa allgegenwärtig und gehört in Deutschland traditionell zu den Tagen, die von den Menschen feierlich begangen werden. Jeder tut dies dabei auf seine eigene Weise. Die Weihnachtszeit selbst jedoch war in unseren Breiten bereits lange vor der Ankunft des Christentums eine besondere Zeit und ist es auch in vielen anderen Kulturen in seiner Bedeutung als Fest der winterlichen Sonnenwende. Genauso wird Weihnachten auch eine besondere Zeit für die langsam aufblühenden buddhistischen Gemeinden in Deutschland bleiben. Wir sind uns bewußt, daß alle Dinge in gegenseitiger Bedingung entstehen und sich wandeln – auch die Feiertage im Jahresrhythmus können hierbei keine Ausnahme bilden.