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Archiv der Kategorie Allgemein

Ajahn Martin – Wurzeln des Buddhismus

Als ich erfuhr, dass der Verein buddhistisches Waldkloster sich aufgelöst hat, kam mir die Idee zu diesem Beitrag.

Er versucht ein Bild von einem lebendigem Buddhismus, wie er derzeit noch in Thailand anzutreffen ist, zu zeichnen(1). Seit mehr als 14 Jahrhunderten ist Buddhismus ein Bestandteil der Thailändischen Kultur. Länger wahrscheinlich als das Christentum in Deutschland. Aus diesem Grunde kann man sagen, dass der Buddhismus in Thailand verwurzelt ist. Er hat seine Wurzeln tief in die Bevölkerung und die Sprache eingegraben. Viele der Palibegriffe sind Bestandteil der Thai-Sprache. Der Buddhismus ist durch wandernde Mönche von Indien, Sri Lanka über Burma nach Thailand gekommen. Es gibt viele Höhlen, die davon zeugen, dass in all den Jahrhunderten Mönche dort gelebt haben und nicht wenige von Ihnen haben die höchste Stufe der Vollkommenheit erreicht, die Arahantschaft.
Das Mönchstum und die Ausdrucksweise hat sich ebenfalls tief in die Sprache eingegraben. Nur zum Beispiel, Mönche speisen, während Laien essen. Wenn Laien von sich reden verwenden sie Ich, wenn Mönche von sich sprechen, dann verwenden sie Atama, oder den majestätischen Plural “Wir”. Dies gilt auch für viele andere Worte, wenn ein Mönch eine Tätigkeit ausübt, wird ein bestimmtes Wort verwendet, wenn der Laie dieselbe Tätigkeit ausführt, ein anderes. Außerdem gibt es in der thailändischen Sprache noch eine dritte Form oder Ausdrucksweise, um dasselbe für ein Mitglied der königlichen Familie zu sagen. D.h. es gibt 3 Formen, Königtum, Mönchtum und Laientum. Selbst im Laientum wird dann noch unterschieden zwischen dem einfachen Volk und den Adligen.
Im Jahre 2500  (1957 nach christl. Zeitrechnung) wurde in Thailand im Kloster Asokaram das 2500 jährige Bestehen des Buddhismus gefeiert. Diese feierliche Zeremonie wurde vom Ehrwürdigen Vater (Lungphor) Lee organisiert. Er war der Abt des Klosters Asokaram. Dies war ein Jahr nach dem Ableben des Ehrwürdigen Lehrmeisters Mann. Der Ehrwürdige Vater Lee, war ein Mönch mit den größten übernatürlichen Fähigkeiten. Ein paar Szenen aus dem Dokumentar über die feierliche Zeremonie ist in folgendem Video zu sehen:

Den Rest des Eintrags lesen. »

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Anagarika Tevijjo – BUDDHIST ANALYSIS OF PHENOMENA

Not Seeing the Ultimate Nature of Phenomena

Before beginning our text, today, we shall, first, respectfully urge our readers [unless they happen to be Pali scholars] to remain open to the possibility of undergoing a total, mental ‘twist-of-mind’─ a paradigm shift ─or  in other words, to be prepared to see phenomena in the exact opposite way in which, we, as ‘so-called’ normal human beings, are commonly-accustomed to experiencing ‘so-called’ solid things in this ‘so-called’ world, ‘supposedly seen” around us.

Why Should We Experience Things differently?

To be more explicit, we should be prepared to realize that things and objects in-the-world, which we ‘believe’ we see as fixed-entities (right before our very eyes) arising and moving around us, (as we “perceive” them to be), are just based upon sets of conventional assumptions within men’s minds, dependent upon the result of common man’s limited-perceptual, mental-physical [and wholly-inadequate] mental capacity for full and real comprehension of the ultimate nature of phenomena.

“Seeing is believing.” is merely a colloquial expression.

“Seeing can be deceiving.” is another common colloquialism.

Many would agree that, “What we think we see is just a mental delusion.”

Many would say that “What you choose to believe depends on which way you are “leaning.”

If most of were honest, we would say, “Cognition is downright confusing.”

And if we keep observing the mental process in this way, sooner or later, we begin to feel uneasy about our previously-unquestioned and unqualified-confidence in the reality of what we had always commonly accepted as “conventional reality.”

Then, when and as the autonomous assumptions of our ‘belief system’ begin to shake, we naturally begin to quake, and, subsequently, we feel fear and trembling in the face of fear of ahihilation of everything we have ever believed in.

Luckily for us, the situation is not so serious.

We have become the butt of the human comedy, but all we need to do [to avoid playing the fool: the one who is not yet wise to the way of things] is lose our wrong view of the world.

For example, a quantum physicist would say that, despite all appearances, matter and all phenomena have no substantial realty, except at the levels of waves and energies.

Most of us know that already, so why do we insist upon our obdurate adherence to belief in external reality? Why do we want to hang onto it? Why don’t we want to let go of it? Why do we cling to our obvious ignorance concerning the difference between right and wrong view of phenomena?.

Despite evidence [from particle theory in physics], most common, mundane men still conventionally [and often tenaciously and even stubbornly] continue to see the world of appearances, and believe-in and conceive-of mind-objects, as consisting of concrete, solid matter ─ or being permanenent and abiding-entities ─ on commonly-understood levels. Is this due to obdurate ignorance or to the limitations of human perception?

Is it a being comfortable in one’s ignorance or is having a ‘fear of adapting to change’ to see with right view?

If we see the opposite of “wrong view,” we will come to see the ultimate and true nature of phenomena.

If we come to know, in terms of particle physics, that all phenomena might be better-understood as totally lacking in substance, the above-suggested “paradigm shift” would not be so hard to accept, especially if we were to consider that such an opposite to wrong view of the nature of phenomena would be more understandably true, and more easily adapted-to, for the establishment of mental security in in a world in which everything is always in a state of flux and changing. [See endnote number 1.]

Now we come to the mental crux of the whole exercise which we have been gradually leading up to.

The surprise which shakes the very foundations of Western Philosophy and Theory of Knowledge concerning ‘so called’ conventional truth is that, more than 2500 years ago, [long before quantum physics] what we may term a ‘Buddhist Analysis of Phenomena’ was used in original Pali Theravada observation and investigation of mind-objects [phenomena] to explicate the process of fleeting arising and ceasing of appearances in the realm of ultimate truths.

The complete essay (109 pages) can be downloaded as a PDF.

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Meditation im frühen Buddhismus – Workshops mit Bhikkhu Analayo

Die Kurse sind fachunabhängig und offen für Interessenten die Grundkenntnisse des Buddhismus besitzen. Die einzige sprachlichen Voraussetzung ist die Fähigkeit, englische Texte lesen zu können.

Workshop I 04 – 08.10.2010

Ziel des Workshops I ist es die frühbuddhistische Lehre aus der Praxisperspektive heraus zu vermitteln, speziell aufbauend auf den in dem Satipatthana-sutta beschriebenen Achtsamkeitsübungen. Kursgrundlage sind Quellentexte aus dem Pali Kanon, die in deutscher und englischer Übersetzung zur Verfügung gestellt werden, wobei zentrale Quellentexte mit den im Chinesischen überlieferten Parallelen verglichen werden. Der Workshop behandelt die ersten beiden der vier Bereiche der Achtsamkeitspraxis, Betrachtung der Körpers und der Gefühle.

Teilnehmerbegrenzung: 30        ECTS: 2 LP für Studierende

Workshop II 11. – 15.10.2010

Ziel des Workshops II ist entsprechend Workshop I. Der Workshop behandelt die letzten beiden der vier Bereiche der Achtsamkeitspraxis, Betrachtung des Geistes und der dharmas.

Teilnehmerbegrenzung: 20        ECTS: 2 LP für Studierende

Beide Veranstaltungen werden gefördert durch:

Gustav Pietsch-Stiftung

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Neues Buch von Christopher Titmuss

Christopher Titmuss
Angst verlieren – Freiheit finden
Sinnlose Tragödien aus spiritueller Sicht

Brosch., 200Seiten
€ 14,90 [D]
ISBN 978-3-86547-008-9
Tushita Verlag, Edition Buddha Direkt 2010

Dieses zeitlose Buch spricht all jene an, die von Leid und Trauer betroffen sind. Christopher Titmuss  beschreibt, wie Leid die menschliche Psyche beeinflusst und Gefühle der Trauer, Verzweiflung und Wut hervorruft. Die Umstände, die zum Leid geführt haben, stehen häufig nicht unter unserer Kontrolle. Die Leser finden hier wertvolle Vorschläge, um mit Verlust zurechtzukommen und mit Ärger umzugehen. Außerdem lernen sie, wie das Verlangen nach Rache in positive Gefühle und Handlungen transformiert werden kann. Der Autor zeigt Menschen jeden Glaubens, welcher Sinn Altern, Krankheit, Schmerz und Tod innewohnt. Inspirierende Beispiele berichten von Männern und Frauen, wie sie ihre persönlichen Tragödien dazu verwendet haben, um daran zu wachsen und ihre Zukunft zu bereichern.

„Christopher Titmuss weiß, wovon er spricht, denn sein Leben und sein Wirken verkörpern und drücken mit großer Klarheit diesen einfachen, doch mühsamen Weg der Weisheit, des Mitgefühls und der Verwirklichung aus.“ Jon Kabat-Zinn (Autor von „Zur Besinnung kommen“)

Der Engländer CHRISTOPHER TITMUSS war einer der ersten, der ab Mitte der siebziger Jahre die frühbuddhistische Einsichtsmeditation (Vipassana) im Westen bekannt gemacht hat. Er ist heute ein führender Vertreter des engagierten Buddhismus und Autor einiger Bücher über die Praxis des spirituellen Weges im Alltag. Er war Journalist gewesen, bevor er 1970 Theravada-Mönch in Thailand wurde. Dann hat er, wieder Laie, das Meditationszentrum „Gaia House“ in England mitbegründet. In den letzten Jahren hat er neue populäre Projekte ins Leben gerufen und mit aufgebaut. Diese sind eine Ausbildung für erfahrene Praktizierende, ein internationales Mentorenprogramm, Pilgerwanderungen in internationaler Gemeinschaft und die in mehreren Ländern stattfindenden „International Dharma Gatherings“.

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Magha Puja

Māgha Puja (วันมาฆบูชา) ist ein buddhistischer Feiertag. Der Buddha hielt an diesem Vollmondtag des “Māgha” genannten Mondmonats vor 1250 versammelten Mönchen die Pātimokkha-Ermahnung (Ovāda-Pātimokkha). Unter den 1250 Mönchen waren 1000 Erleuchtete (Arahants), welche zuvor vom Buddha selbst ordiniert worden waren. Die anderen 250 Mönche waren Jünger der beiden Ältesten Moggallana und Sariputta. Aufgrund des Zusammentreffens so vieler Mönche wird dieser Vollmondtag auch “Sangha-Tag” genannt.  Der Māgha Puja Tag bietet die Gelegenheit über die Bedeutung und Kostbarkeit der eigenen Zugehörigkeit zur vierfachen Gemeinschaft (catu parisā), nämlich Mönche, Nonnen, männliche und weibliche Laienanhänger (Upāsaka und Upāsikā), nachzudenken.

Ovada Patimokkha Gatha

Uddiṭṭhaṃ kho tena Bhagavatā
jānatā passatā arahatā sammā-
sambuddhena: Ovāda-pāṭimokkhaṃ
tīhi gāthāhi.

Khantī paramaṃ tapo tītikkhā
Nibbānaṃ paramaṃ vadanti buddhā,
Na hi pabbajito parūpaghātī
Samaṇo hoti paraṃ viheṭhayanto

Sabba-pāpassa akaraṇaṃ,
Kusalassūpasampadā,
Sacitta-pariyodapanaṃ:
Etaṃ buddhāna-sāsanaṃ.

Anūpavādo anūpaghāto
Pāṭimokkhe ca saṃvaro
Mattaññutā ca bhattasmiṃ
Pantañca sayan’āsanaṃ.
Adhicitte ca āyogo:
Etaṃ buddhāna-sāsananti.


Der Gesegnete, der Wissende, der Sehende, der Würdige,
der in trefflicher Weise aus eigenem Bemühen erwacht ist,
hat den Aufruf des Patimokkha-Regelwerks mit diesen drei
Versen zusammengefasst:

Geduldige Nachsicht ist die höchste Entsagung.
Befreiung ist die höchste Priorität: dies lehren die
Buddhas. Kein Mönch ist, wer einen anderen verletzt.
Kein Kontemplativer ist, wer andere misshandelt.

Das Nichttun von Üblem, das Tun des Geschickten,
das Läutern des eigenen Geistes: dies ist die Lehre der Buddhas.

Nicht herabsetzen, nicht verletzen, Selbstbeschränkung in Übereinstimmung
mit dem klösterlichen Regelwerk, Bescheidenheit, was die Nahrungsaufnahme
angeht, Leben in Abgeschiedenheit, Selbstverpflichtung, den erhabenen Geist zu realisieren:
dies ist die Lehre der Buddhas.

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